Immobilienmarkt in Dubai und anderen VAE


Sie interessieren sich für Immobilien in den Vereinigten Arabischen Emiraten und möchten noch mehr zu dem Immobilienerwerb und den rechtlichen Aspekten erfahren? Hier haben wir für Sie einige Informationen zusammen gestellt.

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Immobilienkauf


Der Erstkauf einer Immobilie ist nur aus dem Katalog (noch vor der Fertigstellung des Objektes) möglich. Gute Objekte werden so innerhalb von wenigen Wochen verkauft, Toplagen innerhalb von Tagen, manchmal sogar innerhalb von Stunden. Diese Verkaufspraxis und die Schnelligkeit erscheinen dem europäischen Käufer ungewohnt, sind hier aber an der Tagesordnung.

Im Falle des Kaufes direkt vom Bauträger macht der Käufer im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses eine Anzahlung in Höhe von 10% bis 30% der Gesamtsumme, zuzüglich der Maklergebühr. Weiterhin wird im Kaufvertrag eine Rattenzahlung vereinbart, welche an den Bauforschritt angepasst ist. Bei Fertigstellung verbleibt meist eine Restzahlung zwischen 10% und 30%.

Resale


Weiterhin ist ein Immobilienerwerb auf dem Sekundärmarkt möglich. Dabei erwerben Sie ein Objekt von einem anderen Käufer. Hier sind exakte Marktkenntnisse erforderlich. In den Toplagen, wo die Objekte bereits ausverkauft und sehr begehrt sind, muss man auf dem Zweitmarktkaufen.

Aufenthaltserlaubnis


Ein zusätzlicher Anreiz für Erwerb einer Immobilie durch Ausländer in den Vereinigten Arabischen Emiraten besteht in der Zusicherung einer Aufenthaltsgenehmigung(Residenzvisa). Das Visum wird nach der Fertigstellung der Immobilie erstellt und ist zunächst auf drei Jahre befristet. Auf Ihren Antrag hin wird die verlängert. Diese berechtigt allerdings nicht zu einer Arbeitsaufnahme.

Eintrag ins Grundbuch


Der Eintrag ins Grundbuch erfolgt nach Fertigstellung und vollständiger Bezahlung der Immobilie.

Sicherheiten


Neue Gesetze in Dubai sollen die Sicherheit der Immobilienkäufer stärken und für die zügige Projektabwicklung sorgen. So sind die Entwicklungsgesellschaften gehalten, Treuhandkonten einzurichten, auf die die Zahlungen der Käufer eingehen. Erst nach Bescheinigung der Fertigstellung, also nach Abnahme, sind 95% der Beträge frei gegeben. Dieser ist allerdings zweckgebunden und dürfen ausschließlich dafür verwendet werden, Ausgaben des Projekts zu decken. Teilzahlungen sind denkbar, so dass nach jedem Bauabschnitt über die Freigabe der Gelder zu entscheiden ist.

Ein weiterer Sicherheitsaspekt bietet die Tatsache, dass die Anforderungen an die Projektentwicklungsgesellschaften verschärft wurden. Sie müssen eine Lizenz des Dubai Department of Economic Development einholen. Anschließend müssen sie sich nun in ein spezielles Register beim Dubai Land Department, das unter anderem die Funktion eines Grundbuchamtes wahrnimmt, registrieren lassen. Auch der Verkauf einer noch nicht fertig gestellten Immobilie bedarf einer Sondergenehmigung.

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